Erstes Newtonsches Gesetz

Galileo Galilei hat die Vorlage gegeben, Isaac Newton hat verwandelt: „Ein Körper bleibt in Ruhe oder in gleichförmiger geradliniger Bewegung, solange die Summe der auf ihn wirkenden Kräfte null ist.“

 

Was hat das mit Coaching oder mir zu tun, fragen Sie?

 

Ist es nicht so, dass es uns leichter fällt, aktiv zu bleiben, wenn wir bereits im Tun sind und andersherum, dass, wenn wir in Ruhe sind, es uns manchmal sehr schwer fällt wieder ins Handeln zu kommen?

 

Offensichtlich ist, dass unser Körper Ruhephasen braucht, um sich zu erholen, genauso wie die meisten von uns Aktivitäten brauchen, um zufrieden zu sein.

 

Dabei ist es wie immer: Die richtige Mischung macht‘s.

 

Was kann der Grund dafür sein, dass es für viele so schwierig ist einen geschmeidigen Wechsel von Aktivität zur Ruhe und umgekehrt hinzukriegen, obwohl es doch Sinn machen würde? Wie ist es möglich, dass beide Zustände eher zu selbst verstärkenden Effekten neigen als zu einer ausgleichenden Balance?

 

Der Kampf mit dem inneren Schweinehund ist genauso eine Herausforderung, wie mal freiwillig vom Gas herunter zu gehen.

 

Ein Blick auf die jeweiligen Denk-, Gefühls und Verhaltensmuster könnte helfen. Alte Muster, die vor Jahren angebracht und hilfreich waren, könnten überholt sein, da sich Umstände geändert haben. Sie gegen neue, zeitgemäße Muster auszutauschen könnte die Lebensqualität verbessern.